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Sturmkönigs Donner

Regeln: 5e Sprache: de

Buch-ID: sturmk-nigs-donner · 256 Seiten

Seite 56 Abschnitte: 3

hat ein inneres und ein äußeres Paar Doppeltüren. Wenn sie verschlossen sind, sind die Türen zu dick, um sie mit roher Gewalt zu öffnen. Sie können jedoch beschädigt und zerstört werden.Jede Doppeltür hat eine RK von 16, 500 Trefferpunkte, eine Schadensschwelle von 10 und ist immun gegen Gift- und psychischen Schaden.

Das Personal des Torhauses arbeitet in drei Schichten am Tag, die jeweils zum fünften Glockenschlag am Morgen, dem ersten Glockenschlag am Nachmittag und dem neunten Glockenschlag in der Nacht enden.

Jede Schicht besteht aus einem Priester der Chauntea (NG, männlicher oder weib- licher illuskanischer Mensch), vier Akolythen (NG, männ- liche oder weibliche Menschen verschiedener Ethnien), einem angeheuerten Magier (N, männlicher oder weiblicher illuskanischer Mensch), zehn Kundschaftern (N, männliche und weibliche Menschen verschiedener Ethnien), die hinter den Schießscharten versteckt sind und dreißig gut aus- gebildeten Wachen (N, männliche und weibliche Menschen verschiedener Ethnien).

Der Kastellan des Torhauses ist ein Adliger aus Waterdeep, der von den Maskierten Fürsten Waterdeeps ernannt wurde und den Posten für ein Jahr, beginnend mit dem ersten Tag des Winters, be- setzt. Der aktuelle Kastellan ist ein rüpelhafter Trottel namens Hantanus Tarm (RN, männlicher illuskanischer Mensch, Adliger). Er ist für die Verteidigung des Tores verantwortlich, obwohl er keine militärische Erfahrung hat.

Die Wachen des Torhauses erstatten ihm Bericht, aber seine Position wird eher als politisch und zeremoniell an- gesehen. Er hat keinen Einfluss außerhalb des Torhauses. Das Torhaus ist geräumig genug, um die Mitglieder aller drei Schichten zu beherbergen, und jeder Angriff auf die Tore provoziert einen Gegenschlag mit der vollen Macht des Torhauses.

Händler und andere Besucher, die Nahrungsmittel er- werben wollen, werden selten weggeschickt, aber ihre Wagen und Habe werden gründlich nach allem durchsucht, was der Ernte schaden könnte wie Nagetieren und Schäd- lingen. Gäste, die hier eine Nacht verbringen wollen, werden ins Gasthaus zum Nordrinnsend (Bereich G8) geschickt. G2.

WACHPOSTEN Entlang der Mauern von Güldenfelde (außen 18 m und innen 6 m hoch) gibt es Abschnitte in mehr oder weniger gleichen Abständen, die breiter gebaut und mit einer Brust- wehr verstärkt wurden, um aufgesetzten Gebäuden Platz zu bieten. Auf jedem bewehrten Abschnitt steht eine 9 m hohe Steinpagode, auf deren Spitze eine Wetterfahne thront. Eine hölzerne Statue der Chauntea steht in der Mitte jeder Pagode. Sie hält einen großen Bronzegong und ist von Füll- hörnern umgeben.

Neben jeder Pagode stehen ein oder zwei Außengebäude aus Stein, die als Baracken dienen. Ein 3 m breites, moosbedecktes Treppenhaus führt vom Absatz des bewehrten Abschnitts herab ins Innere der Mauern. Ver- schlossene, mit Eisen beschlagene Holztüren auf Boden- niveau führen zu Lagerräumen und Kellern unterhalb der Wachposten. Um eines der Türschlösser zu öffnen, wird neben Diebeswerkzeug ein erfolgreicher Geschicklich- keitswurf gegen SG 15 benötigt.

In den Lagerräumen und Kellern stapeln sich im Herbst geerntete Früchte und Ge- müse. Bis zum Mittwinter sind sie leer. Die Wachposten sind für die Verteidigung von Gülden- felde essenziell. An jedem Posten sind dreißig Kund- schafter (NG, männliche und weibliche Angehörige KARTE 2.2: GÜLDENFELDE KAPITEL 2 ! GERÜCHTE 55 verschiedener Rassen und Ethnien) stationiert, von denen zwei Drittel jederzeit im Dienst sind. Die übrigen schlafen in ihren Schlafkojen.

Von den zwanzig Kundschaftern im Dienst sind zwölf entlang der Brustwehr, mit Hunderten Metern Abstand zueinander, postiert. Die verbleibenden acht patrouillieren paarweise die anliegenden Mauern. Die Wachposten sind weit genug voneinander entfernt, dass es sinnlos wäre, Alarme durch Rufen zu verbreiten. Wenn ein Wachposten den Alarm auslösen will, muss eine Wache zur Pagode rennen und den Gong mit einem schweren Metallhammer schlagen.

Die Pagoden sind so gebaut, dass sie den Klang verstärken, wodurch der Alarm auch noch drei Kilometer entfernt gehört werden kann. Jeder andere Wachposten in Hörweite lässt ebenfalls seinen Gong erklingen, wodurch weitere Teile des Komplexes in Alarmbereitschaft versetzt werden. Die Wachposten wurden errichtet, um Güldenfelde vor nahenden Armeen und Drachen zu warnen.

Obwohl die Wachposten und Patrouillen eine ausgezeichnete Sicher- heitsmaßnahme darstellen, könnte eine kleine Gruppe von Eindringlingen die äußere Mauer erklimmen und den Komplex unbemerkt betreten, sofern sie Glück hätten und nicht von den Wachen bemerkt werden. G3. GABEN DER ERDMUTTER Das Erste, was Besucher in Güldenfelde sehen, wenn sie durch das Torhaus treten, ist eine 6 m hohe Holzstatue der Chauntea.

Sie ist als üppige, lächelnde Frau dargestellt, die ihre Hände in die Hüfte stemmt, inmitten eines Gartens aus goldenem Weizen. Sie ist ringförmig von einem Feld- weg umschlossen. Nördlich der Statue steht ein Stein- gebäude mit offener Front, über der ein Schild mit der Aufschrift „Gaben der Erdmutter" hängt. Besucher können hier Saatgut und Füllhörner kaufen.

Sevembra Steppen- laub (RN, weiblicher stämmiger Halbling, Druide), die vom Abt damit beauftragt wurde, den Laden zu beaufsichtigen, verkauft hier Saatgut höchster Güte und gibt außerdem häufig kostenlose Proben aus. Sie ist ein Mitglied der Smaragdenklave. G4. ÜETREIDESPEICHER In diesen gemörtelten Steintürmen wird Getreide gelagert. G5. VIEHWEIDEN Am Außenrand der Stadt befinden

durch das Torhaus treten, ist eine 6 m hohe Holzstatue der Chauntea. Sie ist als üppige, lächelnde Frau dargestellt, die ihre Hände in die Hüfte stemmt, inmitten eines Gartens aus goldenem Weizen. Sie ist ringförmig von einem Feld- weg umschlossen. Nördlich der Statue steht ein Stein- gebäude mit offener Front, über der ein Schild mit der Aufschrift „Gaben der Erdmutter" hängt. Besucher können hier Saatgut und Füllhörner kaufen.

Sevembra Steppen- laub (RN, weiblicher stämmiger Halbling, Druide), die vom Abt damit beauftragt wurde, den Laden zu beaufsichtigen, verkauft hier Saatgut höchster Güte und gibt außerdem häufig kostenlose Proben aus. Sie ist ein Mitglied der Smaragdenklave. G4. ÜETREIDESPEICHER In diesen gemörtelten Steintürmen wird Getreide gelagert. G5. VIEHWEIDEN Am Außenrand der Stadt befinden sich zwei große Felder für freilaufende Ochsen und Rinder.

In abgetrennten Ein- zäunungen leben Schafe, Hühner, Truthähne und Schweine. Jedes Feld hat einen knappen Kilometer Durchmesser und ist mit hölzernen Zäunen umgeben, auf deren Pfosten steigende Pferde eingeschnitzt sind. Über Tag laufen Hirten und Arbeiter mit Milcheimern und Schurmessern zwischen den Herden von Kühen und Schafen umher. Einer der neuen Schafhirten, Shalvus Martholio (siehe Anhang D), ist ein Zhentarim-Spion. Er ist quasi ein Wolf im Schafspelz.

Seine Aufgabe ist es, zu bewerten, wie leicht es für das Schwarze Netzwerk wäre, Güldenfelde zu über- nehmen. Die Ergebnisse soll er an Nalaskur Thaelond im Gasthaus Zum Schiffszimmermann weiterleiten. Shalvus verlässt die Viehweiden häufig, um im Gasthaus zum Nordrinnsend herumzulungern. Er kehrt nachts zu den Koppeln zurück, um nach den Tieren zu sehen. G6. STADT Die Gebäude, in denen die meisten Einwohner Gülden- feldes wohnen, sind in konzentrischen Halbkreisen um einen zentralen Platz angelegt.

Auf diesem Platz treffen sich die Einwohner und kommen nach der Mittagspredigt zum Picknicken zusammen. Ordentliche Reihen hölzerner KAPITEL 2 1 GERÜCHTE Langhäuser, mit genug Platz für hundert Leute in jedem von ihnen, sind auf einen Hauptplatz ausgerichtet, von dem ein Weg nach Südosten zur Abtei der Chauntea führt. Jedes Langhaus ist für sich gesehen ein Kunstwerk. Auf den Balken sind Bilder bestimmter Tiere eingeschnitzt, wodurch sie sich von den Nachbarhäusern unterscheiden.

Die meisten Arbeiter in Güldenfelde sind menschliche Ge- meine. Eine Hand voll friedfertiger Verehrer der Chauntea (NG, männliche und weibliche Druiden verschiedener Rassen und Ethnien) leben und arbeiten mit ihnen. Wagen und Schubkarren stehen überall herum und können von Jedermann genutzt werden. Die Ochsen, die die Wagen ziehen, werden auf den Viehweiden gehalten (Bereich GS). Ein Wäldchen im Süden der Stadt dient drei jungen Baumhirten als Heim.

Werden die Stadt oder die Abtei angegriffen, ist es ihre Aufgabe, die nahegelegenen Bäume zu beleben und bei der Verteidigung der Stadt zu helfen. Das Wäldchen beherbergt außerdem einen Er- wachten Baum namens Lifferlas (siehe Anhang D). Von einem schon lange vergangenen Druiden geschaffen, ist Lifferlas der älteste lebende Bewohner von Güldenfelde.

Er spricht die Gemeinsprache und unterhält seit Langem die Kinder der Arbeiter mit furchterregenden, häufig lustigen Geschichten von Helden und Monstern sowie Geschichten der Götter, besonders von Chauntea. Der Baum erlaubt es ihnen, auf ihm herumzuklettern, während er vorsichtig, be- hangen mit glücklich kreischenden Trauben von Kindern, umherwandert. G7.

ERNTEHEIM-ABTEI Das größte und aufwändigste Gebäude in Güldenfelde ist die Abtei, Ernteheim, ein jahrhundertealtes Steinbauwerk, dessen äußere Wände an jeder Ecke Statuen der Chauntea zieren. Die Hände der Statuen sind zum Himmel ge- wandt, als ob sie einen Zauber sprechen würde, um Regen heraufzubeschwören. Gut gepflegte Hecken umgeben das Fundament, und ein sonnenförmiges Bleiglasfenster mit Darstellungen von Weizen, Früchten und Gemüse ist über dem Eingang in das Mauerwerk eingelassen.

Durch das Fenster fällt Licht in das Innere mit seinen Bogengängen auf Säulen. Auf der Rückseite des Gebäudes, zwischen stabilen Dachbalken, befindet sich eine Bronzeglocke, die vor jeder Predigt am Morgen, Mittag und Abend für 15 Minuten erklingt. Durch Flure der Abtei wandern zwei Schwarzbären namens Darlow und Tilbee. Vor ein paar Monaten er- schreckten sie einige Arbeiter in den Südfeldern. Niemand konnte nachvollziehen, wie sich die Bären in den Komplex einschleichen konnten.

Es entstanden Gerüchte, dass es sich bei den Bären um ein Geschenk der Erdmutter handele. Anstatt sie zu verjagen, gaben die Arbeiter ihnen Nahrung und Unterschlupf. Schließlich folgten die Bären den Arbeitern in die Abtei. Sie versuchen, Futter von Be- suchern zu erbetteln, stellen aber keine Gefahr dar. Der Abt von Güldenfelde, Ellardin Darovik (NG, männ- licher damarianischer Mensch, Priester), ist ein Verehrer der Chauntea und ein Mitglied der Smaragdenklave.

Er ist ein großzügiger, reservierter Mann, der Konflikten aus dem Weg geht und es bevorzugt, keine Wellen zu schlagen. Er hält eine Predigt zur neunten Glocke am Morgen, Hoch- sonne, zur dritten Glocke am Nachmittag und zur sechsten Glocke am Abend. Obwohl Anwesenheit nicht verpflichtend ist, genehmigen sich die meisten Arbeiter einmal am Tag eine Pause von ihren Tätigkeiten, um den Worten des Abtes zu lauschen. Es gibt keine Wachen in der Abtei, nur eine Handvoll Akolythen.

folgten die Bären den Arbeitern in die Abtei. Sie versuchen, Futter von Be- suchern zu erbetteln, stellen aber keine Gefahr dar. Der Abt von Güldenfelde, Ellardin Darovik (NG, männ- licher damarianischer Mensch, Priester), ist ein Verehrer der Chauntea und ein Mitglied der Smaragdenklave. Er ist ein großzügiger, reservierter Mann, der Konflikten aus dem Weg geht und es bevorzugt, keine Wellen zu schlagen.

Er hält eine Predigt zur neunten Glocke am Morgen, Hoch- sonne, zur dritten Glocke am Nachmittag und zur sechsten Glocke am Abend. Obwohl Anwesenheit nicht verpflichtend ist, genehmigen sich die meisten Arbeiter einmal am Tag eine Pause von ihren Tätigkeiten, um den Worten des Abtes zu lauschen. Es gibt keine Wachen in der Abtei, nur eine Handvoll Akolythen.

Eine von ihnen, Zi Liang (siehe Anhang D), hat Vater Darovik oftmals gerügt, dass er die Verteidigung in die Hände inkompetenter Militäranführer legt, was sie etwas unbeliebt gemacht hat. Wenn sie nicht mit Aufgaben oder Gebeten beschäftigt ist, patrouilliert sie die äußeren Mauern aus eigenem Antrieb. G8. GASTHAUS ZUM NüRDRINNSEND Nördlich der Stadt ist ein drei Stockwerke hohes Stein- bauwerk mit Rundbogenfenstern, die einen Blick auf die umliegenden Felder gewähren.

Dünne Rauch- schwaden steigen aus den vielzähligen Schornsteinen an regnerischen Tagen und in kalten Nächten auf. Lebens- große Statuen von steigenden Pferden flankieren die Doppeltür, die in den Gemeinschaftssaal führt. Über der Tür hängt ein Holzschild, das den Namen dieser grandiosen Einrichtung in extravaganten Buchstaben bekannt gibt: Zum Nordrinnsend. Westlich des Haupt- gebäudes ist ein Stall, in dem bis zu fünfzig Pferde be- herbergt und versorgt werden können.

Der Betreiber des Gasthauses ist ein altes Mitglied der Gemeinschaft der Gastwirte in Waterdeep. Daher muss er handeln, wie es die Vorschriften seiner Gilde vorsehen. Sein Name ist Miros Xelbrin (siehe Anhang D), und er ist eine Zirkusattraktion im Ruhestand. Er wurde wegen seines tonnenförmigen Körpers und dem dicken, weißen Haar an Armen, Brust, Rücken und Kopf in seiner Blüte- zeit „der Yeti" genannt.

Miros ist ein standhafter Unterstützer der Smaragd- enklave und bietet Mitgliedern der Organisation und ihren Gefährten kostenlos Kost und Logis. Seine Zimmer sind geräumig und bequem, das Essen ist reichlich und schmackhaft (nur aus den frischesten Zutaten). Er toleriert Unruhestifter nur geringfügig und kann Abenteurer aus einem Kilometer Entfernung erkennen. Miros beschäftigt eine Truppe aus zwanzig Putzkräften und Kellnern. Er ver- kauft ein lokales Bier namens Güldenschluck.

Für jeden neuen Kunden ist der erste Krug umsonst. Einer der derzeitigen Gäste im Nordrinnsend ist ein Be- sucher aus Waterdeep. Der dort ansässige Wachsame Orden der Magister und Beschützer hat eine Vereinbarung mit dem Abt. An jedem Mittwinter schickt die Gilde einen der ihren nach Güldenfelde, als Zeichen ihrer Verpflichtung gegen- über den Interessen von Waterdeep.

Der Magier dient ein Jahr lang als Verbindungsperson zwischen Stadt und Abt, während er auch bei der Verteidigung von Güldenfelde hilft. Die derzeitige Delegierte der Gilde ist Naxene Drathkala (siehe Anhang D), eine stille, gelehrte, junge Frau, die in einem großzügig ausgestatteten Zimmer über den Ställen des Gasthauses wohnt. Sie verbringt den größten Teil ihrer Zeit damit, Abhandlungen über arkane und esoterische Themen zu schreiben.

Neben ihrer Mitgliedschaft im Wach- samen Orden ist Naxene eine Agentin des Rats der Grafen und eine loyale Spionin von Fürstin Laeral Silverhand aus Waterdeep. Miros hat versucht, Naxene den Hof zu machen, aber sie ignoriert seine zögerlichen Annäherungsversuche. Unter den anderen Gästen des Nordrinnsend ist eine Viel- zahl von Schauspielern, Musikern, Akrobaten und anderen darstellenden Künstlern aus Waterdeep und Dolchfurt.

Diese lebhafte Truppe unterhält Einheimische während der nach- mittäglichen Picknicks auf dem Hauptplatz (Bereich G6). Ein Halbling-Sänger und Flötist namens Oren Yogilvy (siehe Anhang D) ist unter ihnen der einzige dauerhafte Bewohner im Gasthaus. Er liebt Güldenschluck und darf umsonst dort wohnen und speisen. Im Austausch unterhält er die Bewohner von Güldenfelde.

Nach ein paar Getränken wandert Oren gerne, auf der Suche nach Inspiration, durch den Komplex und wacht oft am folgenden Morgen inmitten eines Feldes wieder auf. G9. GüLDENSCHLUCK-BRAUEREI Güldenfeldes Brauerei ist ein stattliches, zwei Stockwerke hohes Pfarrhaus. Hier wird ein Bier namens Güldenschluck aus bestem örtlichem Hopfen und Malz gebraut. Besucher dürfen die Brauerei nicht betreten und nachts sind die Ein- gänge fest verschlossen.

Langhäuser im Vorgarten der Brauerei dienen den sechzig Gemeinen, aus denen sich die Mannschaft der Brauerei zusammensetzt, als Herberge. Im gleichen Bereich ist ein verschlossenes Steinlagerhaus, das bis zur Decke mit Fässern voll Güldenschluck gefüllt ist. Eine verschlossene Tür kann mit Diebeswerkzeug und einem erfolgreichen Geschicklichkeitswurf gegen SG 15 ge- öffnet werden. An der Rückseite der Brauerei erhebt sich ein zylindrischer Wachturm, der den Ansässigen als Drachenspitze bekannt ist.

Der Name stammt daher, dass sich darauf einst ein junger Bronzedrachen an einem ruhigen Winternachmittag im Jahr 1374 DR, dem Jahr der Blitzgewitter, niedergelassen hatte. Der Steinturm dient dem Hauptmann der Wache, dem Verantwort- lichen für die Verteidigung Güldenfeldes, als Hauptquartier. Der Turm

Abschnitte auf dieser Seite

  • Abschnitt 1 Seiten 54–56
  • Abschnitt 2 Seiten 56
  • Abschnitt 3 Seiten 56–57