der Drachen, deren Einstellung hierdurch verbessert wird, ist wie folgt: Tazmikella, Otaaryliakkarnos, Ileuthra, Protanther, Nymrnurh. Wird den Drachen ein Drittel des Schatzhorts (fünf Anteile aus fünfzehn Parteien) ver- sprochen, verbessert sich die Einstellung aller fünf Drachen. Weitere Versprechungen. Die Charaktere können die Drachen auch mit anderen Angeboten beeinflussen, auch wenn die Drachen diese Optionen nicht von sich aus vorschlagen werden.
Belohne den Einfallsreichtum der Spieler für Ideen wie die folgenden: • Die Zusicherung, dass Severin nach seiner Gefangennahme bzw. seine Leiche, falls er den Tod findet, den Drachen übergeben wird. • Die Weihe eines wichtigen Klosters oder Tempels im Namen Bahamuts. • Die Überlassung eines geschichtsträchtigen Landstrichs in den Besitz der Drachen.
DAS RICHTICE A RTEFAKT FÜ R CEN AU SOLCHE GELEGEN HE ITEN Metallische Drachen sind dafür bekannt, von Zeit zu Zeit Magie und Schätze aus ihren Horten Helden zu überlassen, um diesen zu helfen.
Falls es den Charakteren auf exzellente Weise gelingt, die Drachen zu beeindrucken - wenn sie etwa die Einstellung aller fünf Drachen auf „freundlich" erhöhen - , oder wenn sie in einer Begegnung besonders gutes Rollenspiel zeigen, wird das Drachenkonzil möglicherweise einem oder mehreren Charakteren ein Zeichen seiner Gunst überlassen. Die wahrscheinlichsten Belohnungen sind ent- weder 3 Pfeile des Drachentötens oder eine Ritterrüstung des Blitzwiderstands.
Beide Geschenke werden den Charakteren im Kampf gegen den Kult von Nutzen sein, insbesondere, wenn ihnen die Episode „Xonthals Turm" noch bevorsteht. Tazmikella könnte den Charakteren auch den Gegenstand, den diese ihr zurückgegeben haben, überlassen.
(Sie legt keinen Wert darauf, wenn andere größeren Nutzen daraus ziehen können; sie nahm es nur übel, dass ihr der Gegen- stand gestohlen wurde.) ABSCHLUSS Sobald die Charaktere eine zufriedenstellende Abmachung mit den Drachen getroffen haben, bietet Otaaryliakkarnos an, mit ihnen nach Waterdeep zurückzukehren und den Rat ins Bild zu setzen.
Einzelheiten und Bedingungen - einschließlich der Zugeständnisse, welche die Charaktere gemacht haben - können in der nächsten Ratssitzung besprochen werden. Falls die Charaktere keine Einigung mit den Drachen erzielen, weil sie den Forderungen der Drachen nicht nachkommen können oder wollen, fliegt Otaaryliakkarnos sie nach Waterdeep zurück, bricht aber auf der Stelle wieder auf. FP !SODE 6 , IETAl.LIS I E DR.-\( HE'-: .
ER HfBT I L CH 1 61 62 E PISODE 7: XONTHALS TURM 0 bwohl Severin den Drachenkult fest im Griff hat, gibt es darin noch traditionelle Elemente, die sich die alten Wege der Drakolich-Verehrung zurückwünschen. Dabei handelt es sich größtenteils um Gelehrte und Akademiker, deren Fachkenntnisse durch den neuen Fokus des Kults irrelevant wurden. Andere glauben, dass Severin von Teufeln überlistet wird und dass Tiamat ihn zum Narren halten wird - ein Gedanke, der recht nah an der Wahrheit ist.
Zwei der führenden Drakolich-Traditionalisten - die Drachenseele J orgen Pawl und dessen rechte Hand Iskander - sind in ihrem Widerspruch am lautstärksten. Nun, da die Beschwörung Tiamats näher rückt, bat Severin erkannt, dass er es nicht riskieren kann, loyale Truppen in internen Machtkämpfen zu verlieren. Deshalb hat er zugestimmt, Jorgen Pawl und seinen Anhängern eine Drachenmaske zu überlassen.
Sie wollen die Maske untersuchen und so fest- stellen, ob Severins Verständnis ihrer Kräfte korrekt ist. Falls Severin falsch liegt, soll er dies wissen, ehe er alles aufs Spiel setzt; liegt er richtig, werden die Traditionalisten ihm ihre Unterstützung versprechen. WasJorgen nicht weiß: Severin hat den Roten Magiern, mit denen er verbündet ist, den Auftrag gegeben, eine falsche Maske anzufertigen.
Den Gelehrten wurde ein Duplikat der Blauen Drachenmaske übergeben, welches machtvoll und rätselhaft erscheint, aber wenig tatsächliche Magie in sich trägt. Severin ist bewusst, dass die Gelehrten die Täuschung früher oder später entdecken werden. Er hofft jedoch, dass EPISODE 7 I XONTHALS TURM die Traditionalisten hierdurch lange genug beschäftigt sein werden, um ihm die Zeit für die Vollendung seiner Pläne zu geben.
Vor kurzem brachte der Drachenkult Xonthals Turm in seinen Besitz, einen uralten und geheimnisvollen Magier- turm am Südhang des Bergs Hlim. Auch wenn nicht alle dort befindlichen Drachenkultisten Traditionalistcn sind, haben Jorgen Pawl und lskander dort das Kommando, und es ihnen gelungen, viele Gleichgesinnte in ihrem Einflussbereich zu versammeln. ISKANDER Neutra] böser menschlicher Magier Der junge stellvertretende Befehlshaber in Xonthals Turm ist beeindruckende 1,96 m groß.
Iskander ist nicht außer- gewöhnlich mutig, aber er ist aufmerksam. Seinem Blick nicht entgangen ist die Tatsache, dass zahlreiche auf- strebende Drachenkultisten vor dem Erreichen ihres vollen Potenzials mysteriöse Enden finden. Der Verdacht, dass manche Kultisten morden, um in der Hierarchie aufzusteigen oder übermäßig ehrgeizige Untergebene zu eliminieren, lastet schwer auf Iskanders Gedanken. Vor vier Zehntagen litt Iskander unter einem schweren Magenleiden, welches ihn gefährlich schwächte.
Während seiner Krankheit erblühten seine Verdächtigungen zu aus- gewachsener Paranoia. Er ist überzeugt, dass jemand in Xonthals Turm ihn vergiftete, und nun vertraut er niemandem mehr. Um sein Leben zu retten, hat Iskander beschlossen, den Kult zu verraten und anderswo Schutz zu suchen. Er hörte von den Taten
Turm ist beeindruckende 1,96 m groß. Iskander ist nicht außer- gewöhnlich mutig, aber er ist aufmerksam. Seinem Blick nicht entgangen ist die Tatsache, dass zahlreiche auf- strebende Drachenkultisten vor dem Erreichen ihres vollen Potenzials mysteriöse Enden finden. Der Verdacht, dass manche Kultisten morden, um in der Hierarchie aufzusteigen oder übermäßig ehrgeizige Untergebene zu eliminieren, lastet schwer auf Iskanders Gedanken.
Vor vier Zehntagen litt Iskander unter einem schweren Magenleiden, welches ihn gefährlich schwächte. Während seiner Krankheit erblühten seine Verdächtigungen zu aus- gewachsener Paranoia. Er ist überzeugt, dass jemand in Xonthals Turm ihn vergiftete, und nun vertraut er niemandem mehr. Um sein Leben zu retten, hat Iskander beschlossen, den Kult zu verraten und anderswo Schutz zu suchen.
Er hörte von den Taten der Abenteurer und erkannte, dass die effektivsten Feinde des Kults auch seine besten Verbündeten sein können - und dass eine Drachenmaske mehr als genügen sollte, um deren Aufmerksamkeit zu erregen. EINE UNERWARTETE BOTSCHAFT Iskanders Botschaft kann die Abenteurer auf jede Weise erreichen, die du für richtig hältst, einschließlich über Kontakte bei den Zhentarim.
Unabhängig davon, ob die Charaktere die Nachricht direkt oder übermittelt durch einen NSC im Rat von Waterdeep erhalten, kann es sich dabei um eine hektisch gekritzelte Notiz, einen von einem Boten eloquent vorgetragenen Appell oder ein geflüstertes Flehen in einem dunklen Korridor handeln. „Ihr kennt mich nicht, doch wir können einander eine unermessliche Hilfe sein. Mein Name ist lskander, und ich habe einen schrecklichen Fehler gemacht, als ich ein Mitglied des Drachenkults wurde.
Die grässlichen Pläne des Kults bringen uns allen den Untergang, doch kann ich sie mit eurer Hilfe stoppen. Errettet mich aus den Klauen des Kults, und ich bringe euch den Schatz aller Schätze: die Blaue Drachenmaske! Ohne die Maske wird Severin in seinem Versuch, Tiamat in unsere Welt zurückzurufen, auf unüberwindbare Hindernisse stoßen. Die Maske ist hier in Xonthals Turm und wird von nur einer Handvoll Magiern, zu denen auch ich gehöre, erforscht und bewacht.
Jeden Tag steigt die Gefahr, dass mein Verrat ent- deckt wird, und sollte dies geschehen, werde ich sicher sterben. Bitte eilt, im Namen von allem, was einen Wert für euch hat!" Die Abenteurer werden voraussichtlich Misstrauen gegenüber Iskander hegen; sein Angebot könnte schließlich mehr aus Sorge um sein eigenes Überleben zustande kommen als aus Sorge über das Schicksal der Welt.
Falls zur Einschätzung der Situation auch Hellsichtszauber gewirkt werden, gib den Charakteren das starke Gefühl, dass Iskander aufrichtig ist und die Blaue Drachenmaske in seinem Besitz hat. Falls die Charaktere die Mitglieder des Rats von Waterdeeps nach ihrer Meinung fragen, antworten diese einstimmig: Das Risiko mag gewaltig sein, doch ist der potenzielle Ertrag noch ungleich höher. Wenn Severin eine der fünf Drachenmasken verliert, werden seine Pläne vielleicht irreparablen Schaden nehmen.
XONTHALS TURM Xonthals Turm ist unter den Magiern und Geschichten- erzählern Faerfins für seine außergewöhnlichen magischen Verteidigungen berühmt. Dazu gehört etwa ein magisches Heckenlabyrinth, das den Turm umgibt. Die Kultisten meiden das Labyrinth, indem sie ein Portal im Turm benutzen, um ihn zu erreichen oder zu verlassen. Der Magier Xonthal war eine bemerkenswerte Gestalt. Als einfacher Abenteurer reiste er einst über ganz Faerfin (und darüber hinaus).
Er besuchte Zakhara, Kara-Tur und sogar das ferne Maztica. Seine Arbeit drehte sich vor allem um Beschwörungsmagie und Elementarhervorrufung, weswegen er häufig die Gesellschaft von Dschinnis und Elementaren genoss. Xonthal legte Wert auf Abgeschiedenheit. Deshalb gestaltete er seinen Turm und das Heckenlabyrinth derart, dass Eindringlinge und unerwünschte Besucher abgeschreckt würden. Vor mehr als einem Jahrhundert warf der Magier seine Lehrlinge hinaus und versiegelte den Turm.
Niemand weiß, was Xonthal seitdem getan hat oder ob er überhaupt noch am Leben ist. Manche sind sicher, dass er zum Lich wurde, andere denken, dass er schlicht tot ist. Man kann nur sicher sagen, dass das Heckenlabyrinth immer noch ein frustrierendes Hindernis darstellt, und dass die Schutz- magie des Turms nichts von ihrer Macht verloren hat. DAS DORF Am Rand des Heckenlabyrinths hat sich ein Dorf aus- gebreitet, das ebenfalls Xonthals Turm heißt.
Zu Beginn war diese Siedlung der Ort, an dem Xonthals zahlreiche Lehr- linge sich ihre eigenen Heimstätten einrichteten. Im Laufe der Jahre sprach es sich herum, dass der Magier und seine Lehrlinge einen ausgezeichneten Schutz gegen marodierende Orks und Monster darstellten, sodass immer mehr Siedler in die Gegend kamen. Das Dorf ist jetzt zwar kleiner als zur Glanzzeit des Turms, doch hat es noch immer etwa drei- hundert Einwohner.
Die Einheimischen sind recht freundlich, gehen aber sehr vorsichtig mit Fremden um, die zu viele Fragen über den Turm stellen. Für lange Zeit war es dort ruhig, doch seit fast einem Jahr beobachten die Dörfl.er nachts Lichter in den Fenstern und hören unheimliche Geräusche. Einige behaupten, hoch oben am Himmel einen Blauen Drachen gesehen zu haben. Manche Dorfbewohner spotten über diesen Gedanken, doch sind sich alle einig, dass der Turm wieder bewohnt ist. Sobald die