im Gegensatz dazu beschreibt kvit (,,weiß") materielle Güter, vor allem Alkohol, Gegenstände aus Stahl und große Edelsteine. Frostriesen erbeuten gern Edelsteine, um ihre Kleidung zu verzieren, doch Münzen werden nach einem Überfall THRYMS EISICE MACHT Thrym war schon lange der Rivale seines Zwillingsbruders Surtur um die Zuneigung Annams. Die Frostriesen sind stolz aufThryms Siege über Surtur und andere legendäre Gefahren, mit denen er bewies, dass er stärker und tap- ferer war.
Doch ließ sich Annam mehr von Surturs ges- chickt gefertigten Geschenken überzeugen als von den Tro- phäen, die Thrym ihm zu Füßen legte. Aus diesem Grund hegen die Frostriesen einen größeren Groll gegen Annam als die meisten anderen ihres Volkes. Im Gegensatz zu seinen Brüdern wird Thrym selten allein abgebildet.
Normalerweise begleiten ihn bis zu zehn Schildbrüder und Schildschwestern, heldenhafte Frostriesen, die im Krieg zwischen Riesen und Drachen solchen Ruhm erlangten, dass Thrym ihnen die Ehre er- wies, für immer an seiner Seite zu kämpfen. JP• 1 > meist zurückgelassen. Wirrzigc, runde Scheiben besitzen für die Giganten einfach keinen Wert. Weil Frostriesen die llitze einer Schmiede nicht ertragen können, bauen sie kein Mr.lall ab und fertigen ihre Waffi::n und Rüstungen nicht selbst.
Die im Feuer geschmiedeten Gegen- ständt> aus Stahl und Eisen, die si,:: führen und !ragen, werden so hoch1:wschätzt, als bestünden sie aus Gold. Die Riesen 1m- chen bei ihren Plünderungen immer nach solcher Beute. aber sie linden nur selten Ausrüstung, die so groß ist. dass sie sie auch tragen können. Viele der Riesen im Stamm verwenden Waffen und Rüstungen. dic1 sie von ihren Vorfahren geerbt haben; andere geben sich mit Ausrüstung zufrieden. die aus Einzelteilen zusa,nmengcsctzl ist.
Schilde in Menschengröße könne11 beispielsweise als grobsch l~chtigc Sd1uppenrüst11ng zusam111engeschnallt werden unrl ein Amboss, der an einem Baumstamm befestigt wird, dient als Kriegshammer. MEISTER DER ßESTIEN Frostriesen zähmen wilde Kreaturen sowohl als llewcis ihrer Stärke als auch um sie bei der Jagd w verwenden. Sie verstehen allerdings nicht viel von Tierhaltung, u11d so wcrdt~ll ihre „Haus- tiere·' eher schikaniert und geprügelt. bis sie sich fügen, als wirk- lich ausgcbild...t.
Wenn ein Frootriesc eine Bestie in den Angriff schickt, ist das weniger ein Befehl als die Erlaubnis für die Krea- tur, ihren Hunger 7.U stillen, ohne dafür gcsclilagen zu wP.rden. Ein Tier, das sich als eigensinnig erweist oder sich btIBtändig wider• setzt, landet für gewöhnlich auf <lern Esstisch des Riesen. Die Kreaturen im Hort der Frostriesen könne11 F:isbärcn, Win- terwölfe und Mammuts umfassen, doch der kostbarste lebende Besitz der Riesen sind die Remorhaz.
f~in erwachsener Rcmorhaz kann nur mit mächtigem magischem Zwang trainiert werden, aber wenn man ihn als Ei erbeutet, kann man ihn ausbilden, wäh- rend man ihn großzieht. Tatsächlich sind Remorhaz-Schlüpftinge außerordentlich empfänglich fiir die gcwahtiitige Ausbildungs- weise der Frostriesen. HÜGELRIESEN Hügelriesen leben. um zu essen.Jeder, der diese eine Tatsache über sie versteht. weiß alles, was es zu wissen gibt. ÜRDNING DER VÖLLEREI Hügelriesen sind die schwiichstcn der wahren Riesen.
Sie si11d am kleinsten, haben das winzigste Gehirn und am wenigsten Ehrgeiz. Allein in cler Körperfülle stechen sie hP,rvor. Da Essen das F:inzigc ist, um das sich HügelriesP.n scheren, wird ein Stamm immer vom fettesten, scl,werstcn Mitglied an- geführt dem erfolgreichsten und somi1 am meisccn bewunderten Mitglied der Gruppe. Die Eigenschaften, die andere Kre.aturcn vnn ihren Anführern erwarten oder verlangen (wie IntP.lligenz.
Entscheidungsfähigkeit und persönliches Charisma), haben für Hügelriesen keine Bedeutung. Sie werden weder ancrka1111t noch belohnt, außer vicllcid11 insofern, dass ein Hügelriese mit leic;ht überdurc.:hschruttlicher lntelligcnz List oder Einsc.:hüchtcrung ver- wenden kann, um mehr Nahrung zu sammeln als seine Narhbarn.
BEHAUSUNGEN DES ELENDS UND GESTANKS Hügelriesen stopfen die abscheulichsten, vcrfaulendstcn Dinge, ohne zu zögern, in ihren Mund - was vermuten lässt, dass ,;ie ent- weder keinen Geschmackssinn besitzen oder ihr Hunger sn alles- verzehrend i,;t, dass Geschmack nichl einmal eint-: Rolle spir.lt. Was auch immer der Grund ist, als Folge sind Hügelriesen-Be- hausungen clreckige, stinkende Orte. Verwesende Kadaver uncl ;n,fgebrochcne K11ochen liegen überall.
Der Boden ist mit Bluc und den Exkrementen der Riesen getränkt. Nicht jeder Hügelriese verfüg! über ein derart robustP.S Ver- dauungssystem: ab und w wird ei11 Riese krank, aber die 111t:istcn crhole11 sich und lernen nichts aus der Erfahru111J.
Die sehe11en ..g, GROLANTOR: IMMER HUNGRIG, NI EMALS SATT Die Gottheit, welche die Hügelriesen am meisten vereh- ren, ist Grolantor, der geringste von Annams sechs Söhnen, das schwarze Schaf der Familie, das von seinen Geschwistern und Eltern geschmäht wurde. Den Großteil seiner Probleme verschuldete der nimmersatte Gott jed- och selbst.
Grolantor war stolz auf seine große Stärke (seine einzige positive Eigenschaft) und weigerte sich, die Überlegen- heit seiner älteren, schlaueren und stärkeren Geschwister anwerkennen. Er wollte als ebenbürtig behandelt werden. Unermüdlich beschwerte er sich Ober seinen endlosen Hunger, doch anstatt selbst jagen zu gehen, stahl er Essen von den Tellern seiner Familie. Dieses Verhalten führte zu vielen Kämpfen zwischen Grolantor und seinen Geschwistern, von denen er
nichts aus der Erfahru111J. Die sehe11en ..g, GROLANTOR: IMMER HUNGRIG, NI EMALS SATT Die Gottheit, welche die Hügelriesen am meisten vereh- ren, ist Grolantor, der geringste von Annams sechs Söhnen, das schwarze Schaf der Familie, das von seinen Geschwistern und Eltern geschmäht wurde. Den Großteil seiner Probleme verschuldete der nimmersatte Gott jed- och selbst.
Grolantor war stolz auf seine große Stärke (seine einzige positive Eigenschaft) und weigerte sich, die Überlegen- heit seiner älteren, schlaueren und stärkeren Geschwister anwerkennen. Er wollte als ebenbürtig behandelt werden. Unermüdlich beschwerte er sich Ober seinen endlosen Hunger, doch anstatt selbst jagen zu gehen, stahl er Essen von den Tellern seiner Familie. Dieses Verhalten führte zu vielen Kämpfen zwischen Grolantor und seinen Geschwistern, von denen er die meisten verlor.
Geschichten über ihn enden unweigerlich mit einer weiteren Narbe auf seinem Rücken, nachdem er vor dem Zorn eines Familienmitglieds fliehen musste, den Grolantors beleidigende Prahlerei und Selbstsucht zur Weißglut trieben. Ausnahmen werden Münder vnn Grolantor genannt- Riesen, die eingesperrt und ausgehungerl werden, bis sie völlig abge- magert sind. und die dann bei Kämpfen oder Überfällen entfes- selt werden.
Der Gestank, der aus der Behausung eines l ltigelricscn dringt, kan11 monströse Aasfrcsser wie Schlicke, Seiler, Aaskriec:her oder Otyul,.(hs anlockt-:n. Hügclrie,;en zähmen diese Kr„,aturcn nicht und scheren sich nicht um sie, aber sie dulden ihre Anwesenheit. Der Besuch eines Gallertwiirfels oder p,ines Aaskriechers ist vermutlich das einzige „Reinemachen", das die Behausung eines HügclriP-<;enjemals ,::riebt.
Ghulc lauern oft am Rand vo11 Riesenlagern, aber sie sind we- niger willkommen als andere Arten von Aasfressern. Oft nutzen siP. ihre größ,::re Gerissenheit, besonders wenn sie von einem Grul angerührt werden, um die Mahlzeiten eines RieA<;en zu stehlen. Einem Hügelriesen wäre es gleichgültig, wenn ein Seiler einige Fetzen davon abreißt, aber er wird durchaus wütend, wenn drei Ghule i;inen ganzen Kadaver stehlen. J..
l'IIHl W1R ~LLE' WISSEN \fON ZwEAG-EN, OIE SO IN IM!Ct HANDWERK YERNhRRT \VAREN (ODER 01e Suc.M E: Ni\.C.H Sc.~ÄT'tEN ooeR: BIER), DAS$ ~IE VERGESSEN HABEN. wie MAN LEBT, OWNE IHRER LE 10ENSC.MAFT 1.u fr'OLGEN 0As 1sr es, WAS Sre-1NRJESEN TUN. - ELM INSTER .... (IQ>'.!! STOPF- STOPF Hügelriesen amüsieren sich manchmal mit gcistlo~t'.n Spielen, die in der Regel mit Essen zu tun haben. Ein solches Spiel heißt Stopf-Stopf. Dabei versuchen mehrere Hügelriesen festzustellen, wie viele Halblinge.
Gnome oder Goblins sie auf einmal in den Mund stopfen können, ohne zu schlucken. STEINRIESEN Steinriesen, die in sich gekehrt, nachdenklich und undurchschau- bar sind, versuchen gar nicht erst, in der Welt des Sonnenscheins und des Himmels zu leben. Nur wenn sie von Stein umgeben sind, fühlen sie sich als Teil der Realität. Ihre Welt aus allumfas,:;endem Stein ist ein Reich der Beständigkeit und Verläßlichkeit, in dem man Äonen damit zubringen kann, aufwendige Gravuren zu er- schaffen.
Die Obernächenwelt mit ihrem wechselhaften Licht, dem endlosen Himmel. dem unbeständigen Klima und dem ero- dierenden Wind ist nichts als ein Traum, in dem nichts beständig ist und nichts Bedeutung hal. SKORAEUS STEIN KNOCHEN, DER GROSSE ERSCHAFFER Steinriesen verehren Skoraeus Steinknochen als den Großen Erschaffer, dessen Können nur von Annam selbst übertroffen wird, der aber in Abwesenheit seines Vaters das Oberhaupt der anderen Gottheiten ist.
In der Kunst der Steinriesen erscheint er auf zwei Arten: als ein Paar Hände, von denen eine einen Meißel und die andere einen Hammer hält, und als Statue oder Relief eines Steinriesen. Für gewöhnlich wird Skoraeus dabei zweimal so groß wie jeder andere Steinriese abgebildet. In den Legenden der Riesen sitzt Skoraeus oft während der Intrigen und Kämpfe seiner Geschwister am Rand.
Er ist Beobachter, Vertrauter der anderen Götter und Wahrer von Geheimnissen, die er nur unter Zwang oder durch eine List preisgibt. In einer klassischen Geschichte kommt Memnor zu Sko- raeus und flüstert etwas in sein Ohr. Als Surtur wissen will, was sein Bruder gesagt hat, berichtet Skoraeus ihm den genauen Wortlaut. Surtur sinnt über die Botschaft nach und reagiert überstürzt, da sie ohne den Zusammenhang irreführend ist. Doch die Folgen seiner Tat werden nicht Skoraeus zum Vorwurf gemacht.
Hätte Surtur Skoraeus stattdessen um einen Rat bezüglich Memnors Worten geb- eten, besäße die Legende ein anderes Ende. Skoraeus gilt als der gebildetste der Riesengötter, wenn es um Magie, Schutzzeichen, Flücne, verborgene Schätze und die Geheimnisse der Erde geht. Er war es, der Sur- tur das Geheimnis der Verhüttung lehrte. Er war es, der Thrym zeigte, wie er Runen in seine alten Waffen schnei- den konnte, um sie mit Magie zu erfüllen, als sich Surtur weigerte, ihm neue zu schmieden.
Er war es, der Speere für Hiatea fertigte, damit sie ihre zehn Aufgaben der Tap- ferkeit erfüllen konnte. Und er war es auch, der mit seinem Hammer gegen den Stein unter dem Meer klopfte, damit Stronmaus die Kettentunnel finden konnte, die es ihm er- laubten, die Tarraske auf den Meeresboden zu ziehen, wo sie schließlich ertrank. ÜRDNING DER KUNSTFERTIGKEIT Unter den Steinriesen isl