Vorgeschichte und eine teuflische De- formierung: einen monströsen Arm, mit dem er Feuer beschwören kann, Die Furcht vor Isek hält die Feinde des Barons in Schach, Niemand hasst den Bürgermeister mehr als Herrin Fiona Wachter, die oft folgendermaßen zitiert wird: .,Ich würde eher einem Teufel als einem Wahnsinnigen dienen." Ihr ge- hört ein altes Haus in der Stadt (Bereich N4), doch verlässt sie ihr Anwesen nur selten.
Ihre beiden erwachsenen Söhne Nikolai und Karl gelten als Unruhestifter, Herrin Wachter hat auch eine wahnsinnige Tochter, die sie wegsperrt. Der Bürgermeister konfrontiert Fiona oder ihre Nachkommen- schaft nicht, weil er Angst vor Herrin Wachter hat, deren Familie alte Verbindungen mit Strahd hat. • Es wurden immer wieder violette Lichtblitze gesehen, die vom Dachboden der Bürgermeister-Villa ausgingen.
Wölfe und Schreckenswölfe streifen durch die Wälder und haben keine Angst davor, Reisende auf der Alten Swalitischen Straße anzugreifen. Schwer bewaffnete Gruppen von Jägern und Fallenstellern haben es geschafft, mehrere der Wölfe zu töten, doch es kommen immer mehr nach. Es ist zu gefährlich, in der Zarowitschsee (Kapitel 2, Be- reich L) zu fischen, doch die Drohung vor Strahds Wölfen hat Bluto Krogarow, den Stadtsäufer, nicht daran gehindert, es zu versuchen.
Er zieht jeden Morgen los und kehrt jeden Abend zurück, hat aber seit einer Weile keine Fische mehr gefangen. Es gab in letzter Zeit einige Sichtungen des Irren Magus vom Berg Baratok (Kapitel 2, Bereich M). Die Leute haben gesehen, wie er sich am Nordufer des Zarowitschsees herumtrieb und Blitze ins Wasser feuerte, um Fische zu töten.
(Wenn die Charaktere daran interessiert scheinen, diesen Magus zu treffen, empfehlen die Ortsansässigen, dass sie die Fischerboote am Südufer des Sees verwenden, weil es kürzer und viel weniger gefährlich ist als um den See herum zu laufen.) Es gibt ein Vistani-Lager in den Wäldern südwestlich der Stadt (Bereich N9), Die Vistani sind nicht besonders freund- lich. Vistani sind in Vallaki nicht wil.lkommen.
• Westlich der Stadt befindet sich ein heimgesuchtes Anwesen (siehe Kapitel 7, "Feste Argynvost"). Di~ Legende sagt, dass dort vor langer, langer Zeit ein Drache starb. Südlich der Stadt ist ei □ DorJ, das vor Jahrzehnten verlassen wurde. Der Bürgermeister habe eine schreckliche Missetat begangen und S trahds Zorn erweckt. BEREICHE VON VALLAKI Die folgenden Bereiche entsprechen den Markierungen auf der Karte von Vallaki. NI. KIRCHE ST. ANDRAL Dieses Buch enthält keine Karte der Kirche.
Sollte eine nötig werden, gehe davon aus, dass die Kirche den gleichen Aufbau hat wie die im Dorf Barovia (Kapitel 3, Bereich ES), doch ohne das unterirdische Gewölbe. Diese krumme, jahrhundertealte Steinkirche hat einen ge- wölbten Kirchturm an der Rückseite und Mauern, die mit gebrochenen, schmutzigen Buntglasfenstern gesäumt sind, die fromme Heilige abbilden. Ein Zaun aus Schmiedeeisen umschließt einen Garten aus Grabsteinen neben der Kirche. Ein leichter Nebel kriecht um die Gräber.
Diese Kirche ist dem Morgenfürsten geweiht und nach St. Andral benannt, dessen Knochen einst unter dem Altar ruhten (siehe den Abschnitt „Knochen von St. Andral"). Vater Lucian Petrowitsch (RG männlicher menschlicher Priester) leitet die Kirche und tut sein Möglichstes, um die Stimmung zu heben. Er wird von einem Waisenkind und Messdiener namens Yeska (RG männlicher menschlicher Nichtkämpfer) unterstützt.
Ein kräftiger Junge mit ständig in Falten gelegter Stirn namens Miliwoj (siehe unten) kümmert sich um das Gelände und hebt Gräber aus. In der Nacht halten sich in der Kirche 2W6 + 6 verängstigte vallakische Erwachsene (RG männlichen und weiblichen menschlichen Gemeinen) und 2W6 gleichermaßen ver- ängstigte vallakischen Kindern (RG männlichen und weib- lichen menschlichen Nichtkämpfern) auf. Vater Lucian bietet seiner nächtlichen Gemeinde Gebete und das Versprechen von St. Andrals Schutz.
Ein Mitglied von Vater Lucians nächt- licher Gemeinde ist eine traurige, alte Frau namens Willemina Rikalowa. Ihr Sohn, der Schuhmacher Udo Lukowitsch, wurde eingesperrt, weil er sich gegen den Bürgermeister (siehe Bereich N3m) ausgesprochen hat. Sie betet darum, dass ihr Sohn bald freigelassen wird. Miliwoj (N menschlicher Gemeiner) ist selten ohne Schaufel zu sehen, die er wie eine Keule schwingt. Passe seine Werte wie folgt an: Seine Stärke ist 15 (+2).
Sein Nahkampf-Waffenangriffsbonus beträgt +4, und er verursacht 4 (1W4 + 2) Wuchtschaden, wenn er mit dem stumpfen Kopf seiner Schaufel trifft. Miliwoj verachtet die Proklamationen des Bürgermeisters (,,Alles wird gut sein!") und ist frustriert, weil er seine jüngeren Geschwister nicht beschützen kann. Er will frei von Barovias Fluch sein, sieht aber keine Hoffnung, diesem Land zu entkommen. KNOCHEN VON ST. ANDRAL Bis vor kurzer Zeit wurde die Kirche von den Knochen von St.
Andral vor der Ausbeutung durch Strahd beschützt. Sie waren in einer Gruft unter dem Hauptaltar der Kirche verwahrt. Aber jetzt ist die Kirche in Gefahr, weil jemand vor einigen Nächten in die Gruft eindrang und die Knochen stahl. Bis vor kurzer Zeit war Vater Lucian die einzige Person in Vallaki, die von den Knochen wusste, doch er erinnert sich daran, sie vor über einem Monat gegenüber
Schaufel trifft. Miliwoj verachtet die Proklamationen des Bürgermeisters (,,Alles wird gut sein!") und ist frustriert, weil er seine jüngeren Geschwister nicht beschützen kann. Er will frei von Barovias Fluch sein, sieht aber keine Hoffnung, diesem Land zu entkommen. KNOCHEN VON ST. ANDRAL Bis vor kurzer Zeit wurde die Kirche von den Knochen von St. Andral vor der Ausbeutung durch Strahd beschützt. Sie waren in einer Gruft unter dem Hauptaltar der Kirche verwahrt.
Aber jetzt ist die Kirche in Gefahr, weil jemand vor einigen Nächten in die Gruft eindrang und die Knochen stahl. Bis vor kurzer Zeit war Vater Lucian die einzige Person in Vallaki, die von den Knochen wusste, doch er erinnert sich daran, sie vor über einem Monat gegenüber Yeska erwähnt zu haben, um den ängstlichen Jungen zu beruhigen. Nachdem die Knochen ge- stohlen worden waren, fragte Vater Lucian Yeska, ob er sonst jemanden von den Knochen erzählt hat.
Der Knabe nickte, wollte aber keinen Namen nennen. Der Schuldige ist Miliwoj, den Vater Lucian zurecht ver- dächtigt. Aber der Priester wollte Miliwoj bislang nicht konfrontieren, weil der Junge so. temperamentvoll ist. Vater Lucian hat den Diebstahl noch nicht gemeldet, weil er fürchtet, dass die Neuigkeit: für Unruhe sorgen könnte und er das Fest des Bürgermeisters nichtruinieren will.
Wenn die Gruppe einen Kleriker oder Paladin mit guter Gesinnung enthält, erwähnt Vater Lucian den Diebstahl, in der· Hoffnung, dass KA PJTFI 5" DIE STADTVALL",KJ 97 98 die Charaktere Unterstützung bieten können. St. Andrals Gruft ist ein Raum mit 3 m Seitenlänge und 1,50 m Höhe unter der Kapelle. Um die Gruft zu er- reichen verwendete Miliwoj seine Schaufel, mit der er die Bodendielen der Kapelle aufstemmt.
(Die Bretter wurden seitdem ersetzt.) Wenn ein Charakter Miliwoj konfrontiert und einen Wurf auf Charisma (Einschüchtern) gegen SG 10 schafft, gibt er zu, dass Yeska ihm von den Knochen erzählt hat. Er gibt auch zu, dass er die Information an Henrik van der Voort weiter- gegeben hat, den örtlichen Sargbauer (Bereich N6) und die Knochen für Henrik gestohlen hat, im Austausch für Geld, um seinen jüngeren Schwestern und Brüdern zu helfen.
Der Diebstahl der Knochen hat die Kirche anfällig gegen- über Angriffen durch Strahds Schergen gemacht (siehe den Abschnitt „St. Andrals Festmahl" am Ende dieses Kapitels). Wenn die Knochen an ihre Ruhestätte zurückgebracht werden, wird St. Andrals Kirche wieder zu heiligem Boden, als wäre das Gebäude mit dem Zauber Weihen beschützt. N2.
GASTHAUS BLAUWASSER Grauer Rauch wabert aus dem Kamin dieses großen, zweistöckigen Holzgebäudes mit Steinfundament und ab- gesacktem Schindeldach, auf dem mehrere Raben sitzen. Ein bemaltes Holzschild hängt über dem Haupteingang und zeigt einen blauen Wasserfall. Das Gasthaus Blauwasser ist Vallakis Hauptversammlungs- ort für die Einwohner, besonders bei Nacht. Der Wirt Urwin Martikow sieht das Gasthaus als Zufluchtsort vor dem Bösen des Landes.
Sollte es zu Ärger kommen, können die Fenster und Türen von innen verriegeit werde~. Ein Bett für die Nacht kostet 1 EM. Charaktere, die etwas zu essen wollen, erhalten heiße rote ~übensuppe und frisches Brot ohne Aufpreis. Ein gekocl}tes Wolfssteak kostet 1 EM. Das Gasthaus bietet einen halben Liter Purpurtraubenmost Nummer 3 für 3 KM an, oder einen halben Liter des besseren Roter Drache Spätlese für 1 SM.
Urwin ist verletzt, wenn sich die Charaktere über die Weine beschweren, da seine Familie sie macht. KAPITEL 5 1 DIE STADT VALLAKI Der Weinvorrat des Gasthauses ist fast verbraucht, und die letzte Lieferung von der Winzerei Weinmagier ist überfällig. Wenn die Charaktere behaupten, Abenteurer zu sein, fragt Urwin sie, ob sie so gütig sein könnten, herauszufinden, was die letzte Lieferung verzögert. Er verspricht ihnen freie Kost und Logis, wenn sie mit dem Wein zurückkehren.
HÜTER DER FEDER Urwin Martikow (RB menschlicher Mann) ist ein Werrabe (siehe Anhang D) und ein hochrangiges Mitglied der Hüter der Feder, einer Geheimgesellschaft von Werraben, die sich Strahd widersetzt. Urwins Ehefrau und Geschäftspartnerin Danika Dorakowa (RG weiblicher Mensch) ist ebenfalls ein Werrabe, so wie ihre beiden Söhne Brom und Bray. Die Jungen haben nur jeweils 7 Trefferpunkte und sind mit elf und neun zu jung, um effektive Kämpfer zu sein.
Zu jedem Zeitpunkt halten sich 1 W4 weitere Werraben (Mitglieder der Hüter der Feder) im Gasthaus auf, entweder auf dem Dach in Rabengestalt oder im Inneren in Menschen- gestalt. Diese Werraben sind loyale Freunde der Martikows und helfen dabei, das Gasthaus zu beschützen. Wenn die Charaktere das Vertrauen der Werraben in Vallaki gewinnen, werden die Hüter der Feder auf sie achtgeben.
Das nächste Mal, wenn die Charaktere in ernsthafte Schwierig- keiten geraten, kannst du eine Gruppe von 1W4 Werraben auftauchen lassen, um sie zu retten oder ihnen anderweitig zu helfen. GESCHICKE RAVENLOFTS Wenn dir die Karten zeigen, dass im Gasthaus ein Schatz ver- steckt ist, offenbaren die Hüter der Feder nicht, wo der Schatz ist, bis sie sich sicher sind, dass die Charaktere ihn beschützen können. Um ihre